Workshop Nummer Zwei: Gliedern und Exposé

Unser Workshop zum Thema „Gliedern & Exposé“, will ich ihn mal so nennen, obwohl der Begriff Workshop eigentlich impliziert, dass die Teilnehmer aktiv einbezogen werden, hat nun auch stattgefunden. Die vortragenden Studenten entschieden sich für die Variante der Frontal-Präsentation mit klassischen Powerpiont-Folien. Diese waren der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Veranstaltung. Die beiden Studenten haben sich inhaltlich sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt und dies auch sehr gut für die Workshop-Teilnehmer aufbereitet, indem die Folien nur die wichtigsten Informationen beinhalten und für die Arbeit im Nachgang ein Handout bzw. Merkblatt mit etwas ausführlichereren Informationen zur Verfügung gestellt wird. Im Verlauf der Präsentation lies die Aufmerksamkeit der einiger Teilnehmer kurzzeitig etwas nach. Allerdings gelang es den Vortragenden mit anschaulichen Beispielen die Aufmerksamkeit der Zuhörer wieder zu gewinnen.

Einschätzung des Workshops

Aus fachlicher Sicht haben die Studenten das Ziel des Workshops erreicht. Denn alle fachlich und inhaltlich wichtigen Aspekte des Themas wurden sehr gut ausgearbeitet und vorgetragen. Auch die Bereitstellung des Merkblattes wurde von allen Teilnehmern begrüßt und in der Feedback-Runde mehrfach positiv erwähnt.

Apropos Feedback: An dieser Stelle haben wir das 5-Finger-Feedback-Methode eingesetzt.

Nach meiner kurzen Erklärung welcher Finger wofür steht, forderte ich, dass jeder Teilnehmer zu zwei selbstgewählten Fingern etwas sagen sollte. Auch diesmal das gleiche Spiel, wie beim ersten Workshop: keiner der Teilnehmer wollte den Anfang machen. Wobei ihre Anmerkungen den anderen Studenten helfen sollen ihre Fähigkeiten zu verbessern. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie nichts „falsches“ sagen wollten.

Unser Kollege Robert, der Anja diesmal vertreten hat, ergriff die Initiative und eröffnete die Feedback-Runde. Ob das vor- oder nachteilig war, lässt sich im nachhinein nur schwer sagen. Denn einerseits war so das Eis „gebrochen“, aber andererseits war Roberts Feedback so ausführlich, da ihm zu jedem Finger etwas eingefallen ist, dass die übrigen Teilnehmern kaum auf weitere Aspekte eingingen.

Alles in Allem hat jeder Teilnehmer Feedback gegeben, aber auch das muss geübt sein und das werden wir in den weiteren Workshops tun.

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4 Kommentare

  1. Gut, dass Du das mit der 5-Finger-Feedback-Methode versucht hast. Mir ist auch immer noch ein Rätsel, warum die Studenten hier so zurückhaltend sind. Ob es daran liegt, dass sie nicht darin geübt sind? Dann werden wir vielleicht doch Besserung feststellen. Was können wir noch tun oder ausprobieren, um Studenten zum Feedback Geben zu bringen?

    Antworten
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